Traumatherapie Darmstadt: So kannst du deine Ziele und Wünsche leichter in Worte fassen
Wünsche und Ziele formulieren für traumasensible Menschen -
deine spezielle Anleitung dazu

Viele Menschen, mit denen ich arbeite, kommen zu mir in die Therapie oder in die Aufstellungsarbeit, weil sie traumatische Ereignisse zu verarbeiten haben, die sie in ihrem Leben einschränken. Vielleicht haben sie diese von Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern übernommen oder/und sie sind im Aufwachsen mit einer traumatisierten Mutter oder Vater selbst beschämt und traumatisiert worden.
Viele haben so gelernt, dass sie "zu viel" sind, "nicht richtig" sind, abgewertet und beschämt werden, ihre Gefühle nicht stimmen oder nicht willkommen sind. Irgendetwas in ihrem Leben war zu viel, zu schnell oder war zu früh. Mich wundert es nicht, dass es für viele schwer ist, sich wahrzunehmen, ihren Körper positiv zu spüren, ihre Gefühle zu sortieren und ihren Impulsen zu trauen.
Wenn ich nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen frage, gibt es oft ein Kopfschütteln, manchmal ein Schulterzucken, oft auch ein berührt sein. Manche werten sich ab, weil sie das so schlecht formulieren können und sind sehr erleichtert, wenn ich ihnen erkläre, dass es zu den Folgen eines Traumas gehört - nicht so genau sagen zu können, was man eigentlich will.
Eine gute Möglichkeit, sich diesem Thema trotzdem anzunähern, habe ich vor einiger Zeit für meine Klient:innen ausgearbeitet. Du kannst sie dir ansehen und auch herunterladen. Den Link findest du ganz unten auf dem Button. Das Gegenmittel zu "zu schnell - zu viel - zu früh" besteht darin, kleine Schritte zu gehen, zu verlangsamen, kleine Schritte zu gehen und in der Gegenwart zu sein, um sich mit dem zu beschäftigen, was gerade dran ist.
Bleib langsam. Mache Pausen, gehe immer wieder zurück. Kannst du dich noch wahrnehmen? Wenn nicht, lege das Arbeitsblatt weg, klopfe nochmal deine Arme, knete deine Hände oder dein Ohr. Erst danach geht´s weiter.
Die versprochene Anleitung dazu findest du hier zur Ansicht und auch zum Download.
Mein Wunschzettel - Anleitung
Viele haben so gelernt, dass sie "zu viel" sind, "nicht richtig" sind, abgewertet und beschämt werden, ihre Gefühle nicht stimmen oder nicht willkommen sind. Irgendetwas in ihrem Leben war zu viel, zu schnell oder war zu früh. Mich wundert es nicht, dass es für viele schwer ist, sich wahrzunehmen, ihren Körper positiv zu spüren, ihre Gefühle zu sortieren und ihren Impulsen zu trauen.
Wenn ich nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen frage, gibt es oft ein Kopfschütteln, manchmal ein Schulterzucken, oft auch ein berührt sein. Manche werten sich ab, weil sie das so schlecht formulieren können und sind sehr erleichtert, wenn ich ihnen erkläre, dass es zu den Folgen eines Traumas gehört - nicht so genau sagen zu können, was man eigentlich will.
Eine gute Möglichkeit, sich diesem Thema trotzdem anzunähern, habe ich vor einiger Zeit für meine Klient:innen ausgearbeitet. Du kannst sie dir ansehen und auch herunterladen. Den Link findest du ganz unten auf dem Button. Das Gegenmittel zu "zu schnell - zu viel - zu früh" besteht darin, kleine Schritte zu gehen, zu verlangsamen, kleine Schritte zu gehen und in der Gegenwart zu sein, um sich mit dem zu beschäftigen, was gerade dran ist.
Deshalb: bevor du in diese Übung hineingehst - nimm´ dir gut zehn bis fünfzehn Minuten Zeit, um in deine Präsenz zu kommen: Mache einen langsamen Spaziergang oder eine Gehmeditation, bei der du mit jedem Schritt deine Fußsohle im Kontakt mit dem Boden spürst. Hole dich über deine Sinne ganz in die Gegenwart: Was sehe ich? Was höre ich? Was spüre ich? Was rieche oder schmecke ich?
Oder klopfe deinen Körper von oben bis unten langsam und sanft ab. Baue Pausen ein: nachdem du deinen linken Arm abklopft hast, wie fühlt der sich an im Vergleich zum rechten Arm? Wie reagiert dein Körper auf diesen Impuls? Ist ein Arm jetzt länger, schwerer oder wärmer als der andere? Gehe so langsam und immer wieder innehaltend auch an deine Beine und Füße.
Oder reibe und massiere deine Ohrmuschel - massiere ganz sanft und erforschend von oben bis unten und nimm dir auch hier Zeit, den Unterschied wahrzunehmen, nachdem du ein Ohr so massiert hast. Was hat die Massage am Ohr, aber auch im Körper bewirkt. Erst dann wende dich dem anderen Ohr zu.
Vielleicht hast du ja auch eigene Übungen, von denen du weißt, dass sie dir gut tun. Dann nutze diese. Erst danach widme dich dem Thema Wünsche und Ziele.
Oder klopfe deinen Körper von oben bis unten langsam und sanft ab. Baue Pausen ein: nachdem du deinen linken Arm abklopft hast, wie fühlt der sich an im Vergleich zum rechten Arm? Wie reagiert dein Körper auf diesen Impuls? Ist ein Arm jetzt länger, schwerer oder wärmer als der andere? Gehe so langsam und immer wieder innehaltend auch an deine Beine und Füße.
Oder reibe und massiere deine Ohrmuschel - massiere ganz sanft und erforschend von oben bis unten und nimm dir auch hier Zeit, den Unterschied wahrzunehmen, nachdem du ein Ohr so massiert hast. Was hat die Massage am Ohr, aber auch im Körper bewirkt. Erst dann wende dich dem anderen Ohr zu.
Vielleicht hast du ja auch eigene Übungen, von denen du weißt, dass sie dir gut tun. Dann nutze diese. Erst danach widme dich dem Thema Wünsche und Ziele.
Bleib langsam. Mache Pausen, gehe immer wieder zurück. Kannst du dich noch wahrnehmen? Wenn nicht, lege das Arbeitsblatt weg, klopfe nochmal deine Arme, knete deine Hände oder dein Ohr. Erst danach geht´s weiter.
Die versprochene Anleitung dazu findest du hier zur Ansicht und auch zum Download.
GRÜN - "Soziales Miteinander: Ich bin!" Stell dir vor, du hast einen freien Tag, genießt Zeit mit Freunden oder der Familie in der Stadt und sitzt in einem Cafe´. Ihr plaudert angeregt und vergesst die Zeit. Du willst zahlen, greifst in deine Tasche - dein Geldbeutel ist nicht mehr da, du wirst unruhig und durchwühlst deine Tasche. GELB - "Mobilisierung - Aktvierung: Ich kann!" Dein Sympathikus wird aktiv, Adrenalin schießt durch deinen Körper, versetzt alle Sinne in erhöhte Alarmbereitschaft. Die Menschen, die mit dir sind, helfen dir beim Suchen: Wo bist du zuletzt gewesen, wo könntest du es liegen gelassen haben? Die Gespräche machen dich noch nervöser. Die Geldbörse ist wirklich nicht in deiner Tasche. Könnte sie irgendwo liegen geblieben sein? Ihr geht gemeinsam nochmal zurück in die Geschäfte, in denen ihr wart, aber das ist nichts, auch nichts abgegeben worden. Du möchtest ruhig bleiben, aber es gelingt dir nur begrenzt. Du warst kurz vorher am Geldautomaten und hast eine größere Summe abgehoben. ROT - "Immobilisation - Resignation: Ich kann nicht!" Ob dich wohl jemand beobachtet und danach beklaut hat? Du merkst, wie du das nicht denken willst, aber du kommst nicht dagegen an. Du bist schonmal beklaut worden, das ist Jahre her, aber die Erinnerung kommt jetzt einfach wieder hoch... Du merkst, wie du nur noch flach atmest und innerlich wie erstarrst. Dein Nervensystem ist in hoher Alarmbereitschaft und friert ein... Einer deiner Begleiter nimmt sich nochmal deine Einkaufstaschen vor, räumt alles aus und durchforstet den Inhalt gründlich. Endlich kommt das Erlösende: Hier ist es! Du hast deine Geldbörse versehentlich beim Einpacken der neuen Hose mit in die Einkaufstasche gesteckt. Alles ist noch da: deine Ausweise, deine Karten, das Bargeld. GELB - "Mobilisierung - Aktvierung: Ich kann!" Du merkst, wie die Sorgen und Gedanken von dir abfallen, wie du wieder tiefer atmen kannst, du schaust hoch und in die freundlichen Augen der Menschen, die mit dir gesucht haben. Du bist erleichtert, die anderen sind es auch, alle freuen sich. Dein Nervensystem beruhigt sich. Der Parasympathikus ist aktiv und fährt die gesamte wieder runter. GRÜN - "Soziales Miteinander: Ich bin!" Ihr seid euch einig: Das gute Ende muss gefeiert werden! Ihr geht nochmal ins Café und stoßt darauf an, dass alles so gut ausgegangen ist.

Wenn du zwischen 1960 und 1980 geboren bist, dann gehörst du sehr wahrscheinlich zu den Kriegsenkeln. Den Begriff hat die Autorin Sabine Bode geprägt. Sie hat den Zusammenhang zwischen Kriegserlebnissen der Großeltern und unerklärlichen Symptome deren Kinder - den Kriegskindern - und Enkeln - den Kriegsenkeln untersucht.

Äußere Ereignisse wie der anhaltende Krieg in der Ukraine, Unwellterkatastrophen oder auch die Klimakrise können unser Nervensystem aktivieren und schmerzliche Erfahrungen wieder hochholen, die wir erlebt haben, als wir noch sehr klein waren. In diesem Beitrage bekommst du Tipps, wie du damit umgehen kannst.

Manchmal halten wir an Altem fest, obwohl wir längst spüren, dass uns das gar nicht gut tut und wir das gar nicht wollen. Mit der von mir gesprochenen Meditation "Abschied und Neubeginn" kannst du dich liebevoll und wertschätzend von etwas verabschieden, das in der Vergangenheit noch gesehen und gewürdigt werden will.




